Drei Tage – drei Einsätze in Folge

Die Einsatzserie drei Einsätze an drei aneinander folgenden Tagen startete am 09.10.2026 um 14:57 mit einer PKW-Bergung im Bereich der Zufahrt zum Grünschnittplatz. Unter der Einsatzleitung von Oberbrandinspektor Kevin Stessel rückten zehn Kameraden mit RLFA und LKWA zur Einsatzstelle aus. Vor Ort wurde festgestellt, dass ein PKW mit den Rädern einer Fahrzeugseite von der Fahrbahn abgekommen und in den angrenzenden Acker geraten war. Eine selbstständige Weiterfahrt war dadurch nicht mehr möglich. Mithilfe von Unterbauholz wurde das Fahrzeug angehoben bzw. unterbaut und konnte anschließend wieder zurück auf die Fahrbahn geschoben werden. Nach erfolgreicher Bergung konnten die eingesetzten Kräfte wieder ins Rüsthaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.

Gleich am nächsten Tag, dem 10.10.2026 um 11:51 Uhr wurden wir abermals zur gleichen Einsatzadresse mittels Sirenenalarm alarmiert – wieder galt es einen PKW zu Bergen, welcher von der Straßen abgekommen war. Unter der Einsatzleitung von Hauptbrandmeister Johann Pichler rückten neun Kameraden mit RLFA und LKWA zur Einsatzstelle aus. Auch diesmal war ein PKW auf einem Feldweg von der Fahrbahn abgekommen und mit einer Fahrzeugseite in den angrenzenden Acker geraten. Da eine selbstständige Weiterfahrt nicht mehr möglich war, kam dasselbe Vorgehen wie bereits beim Einsatz am Vortag zur Anwendung. Das Fahrzeug wurde mithilfe von Holzunterlagen angehoben und unterbaut, wodurch es Schritt für Schritt wieder auf die Fahrbahn gebracht werden konnte.

Zum dritten Einsatz wurden wir am 11.10.2026 um 16:55 Uhr mittels Sirene alarmiert. Ein Motorradfahrer hatte ein Fahrzeug touchiert und kam auf der Fahrbahn zu liegen. Bei der Alarmabfrage wurde mitgeteilt, dass noch kein Rettungsdienst vor Ort sei, deshalb war höchste Eile geboten. Unter der Einsatzleitung von Oberbrandinspektor Kevin Stessel rückten 12 Kameraden mit RLFA und LKWA zur Einsatzstelle aus. Zusätzlich hielten sich drei Kameraden im Rüsthaus in Bereitschaft. Ebenso waren drei Kameraden unserer Wehr direkt vor Ort als Ersthelfer tätig. Am Einsatzort eingetroffen wurde umgehend ein Sichtschutz aufgebaut, um die Privatsphäre der verletzten Person zu gewährleisten. Für die Versorgung durch den Rettungsdienst wurde der betroffene Straßenabschnitt vorübergehend gesperrt und abgesichert. Anschließend wurden ausgelaufene Betriebsmittel mittels Bindemittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt. Nach Abschluss der Arbeiten konnten die eingesetzten Kräfte wieder ins Rüsthaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen. Mit im Einsatz war die Polizei mit mehreren Streifen, das Rote Kreuz mit einem RTW und einem Rettungshubschrauber, sowie ein privater Arzt. Vielen Dank für die tolle und professionelle Zusammenarbeit!